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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Die Anmeldung zur Echokardiographie erfolgt über die Ambulanzen / Stationen im Haus. Sie brauchen somit eine Zuweisung von einem/r InternistIn/KardiologIn an unsere Ambulanz. Diese weist sie dann (sofern die Untersuchung erforderlich ist) zur Echokardiographie an unser Labor zu. Wenn sie im AKH Wien stationär aufgenommen sind werden sie von der Station zugewiesen.

Ja, es gibt eine Vielzahl an KardiologInnen und InternistInnen welche die Echokardiographie auch im niedergelassen Bereich durchführen (» www.praxisplan.at/). In speziellen Fällen kann die Anmeldung auch direkt über den/die niedergelassenen InternistInnen (nach Rücksprache) erfolgen.

Melden sie sich zuerst an der Leitstelle 6L. Dort werden sie zuerst „administriert“. Nehmen sie dann in der Wartezone platz. Sie werden verlässlich aufgerufen. Bitte stellen sie sich aber auch auf längere Wartezeiten ein. Wegen des großen PatientInnenaufkommens, nicht vorhersagbarer dringlicher Fälle und weil wir uns für Sie Zeit nehmen wollen können Termine nicht immer „zeitgerecht“ eingehalten werden.

Für die Standard-Untersuchung (TTE = transthorakale Echokardiographie) ist keine Vorbereitung erforderlich. Nur bei der transösophageale Untersuchung (TEE) und bei der Stressechokardiographie sind einige Dinge zu beachten (siehe unten).

Bei der transösophagealen Echokardiographie (TEE) handelt es sich um eine spezielle Form der Echokardiographie. Hierbei wird eine Ultraschallsonde in die Speiseröhre eingeführt. Die Sonde ähnelt einem Gastroskop welches bei der Magenspiegelung benutzt wird. Am Ende dieses flexiblen Instruments befindet sich aber statt eine „Fieberoptik“ ein Ultraschallkopf. Mit diesem kann das Herz dargestellt werden.

Nein, die Untersuchung kann auch ambulant durchgeführt werden.

Zuerst wird eine örtliche Betäubung des Rachens mit einem Spray durchgeführt, dann erhalten Sie ein Beruhigungsmittel. Danach wird die Ultraschallsonde durch die Mundhöhle in die Speiseröhre vorgeschoben. Auf diese Weise gelangt der Schallkopf direkt hinter das Herz, und die Ultraschallwellen werden nicht durch störendes Lungen- oder Knochengewebe behindert, wie dies bei einer Untersuchung von außen der Fall wäre. Die Ultraschalluntersuchung durch die Speiseröhre liefert sehr genaue Bilder des Herzens und kann daher bei ausgewählten Fällen wichtige Zusatzinformationen liefern.

Bei der transösophagealen Echokardiographie kommt es nur selten zu Komplikationen. In sehr seltenen Fällen kann es zu Verletzungen der Speiseröhre, des Kehlkopfes, der Luftröhre oder der Zähne kommen. Herz-Kreislauf-Störungen oder eine Beeinträchtigung der Atemfunktion kommen ebenfalls manchmal vor. Da Sie ständig unter ärztlicher Aufsicht stehen, sind Sie jederzeit optimal versorgt.

  • Haben Sie sich schon einmal einer Magenspiegelung oder Röntgenuntersuchung des Magens oder der Speiseröhre unterzogen?
  • Leiden Sie an Erkrankungen des Rachens, des Magens oder der Speiseröhre?
  • Bestehen noch weitere Erkrankungen?
  • Leiden Sie an Allergien?
  • Haben Sie lockere Zähne oder einen Zahnersatz?
  • Sind Sie schwanger?

Falls sie Fragen haben, besprechen sie diese vor der Untersuchung mit uns. Sie müssen vor der Untersuchung eine „Einwilligungserklärung“ unterschreiben.

Sie sollen fünf Stunden vorher nichts essen und nichts trinken. Vor der Untersuchung wird Ihnen ein Beruhigungsmittel gespritzt, deshalb sollten Sie auch 24 Stunden nicht mit dem Auto fahren. Wegen der Betäubung des Rachens und der Gefahr des Verschluckens dürfen Sie auch nach der Untersuchung zwei Stunden lang nichts essen und nichts trinken. Kommen sie unbedingt mit einer Begleitperson. Diese kann auf dem Weg nach Hause auf sie „acht geben“. Was muss ich bei einer Stressechokardiographie beachten?

Sie brauchen für die Untersuchung nicht nüchtern sein. Im Gegenteil - essen sie vorher eine „leichte Mahlzeit“. Sprechen sie vorher mit ihrem/r Ärzt:in. Manche Medikamente (Beta-Blocker) sollten vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Sehr selten kann es zu Komplikationen kommen. Es wird ihnen eine Infusion verabreicht welche eine „Belastung“ simuliert. Ihr Herz wird schneller schlagen und es kann Ihnen heiß werden. Auch der Blutdruck steigt bei der Untersuchung an. Dies sind „gewünschte Effekte“. Zusätzlich kann es zu Rhythmusstörungen, Herzklopfen, Atemnot oder Schwindel kommen. Sie sind während der gesamten Untersuchung unter ärztlicher Überwachung. Seien sie unbesorgt - Sie sind jederzeit optimal medizinisch versorgt. Nach Beendigung der Infusion verschwinden die Beschwerden in der Regel wieder.